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Lieber Helfer, Liebe Helferin,
wer immer Du bist - ob Familienmitglied, Freund/ Freudin, Pastor/in, Bestatter/in, Hebamme, Krankenschwester, Arzt/ Ärztin - wie gut, dass es Dich gibt!
Du bist für die Eltern des gestorbenen Kindes wichtig. Auch, wenn Du scheinbar “nur” Deine Arbeit verrichtest und Geld mit Deinen Handlungen und Worten verdienst. Hannah Lothrop schreibt dazu in ihrem Buch “Gute Hoffnung - jähes Ende”: “Das Ausmaß an Unterstützung ist der maßgeblichste Faktor dafür, wie Eltern den Verlust des Kindes überstehen.” (S.295)
Die Zeit des Trauerns ist eine höchst sensible Zeit.
Sternenkindereltern trauern nicht nur um ihr Kind sondern auch um ihre Zukunft, ihre Träume, ihre Wünsche, um die gemeinsame Zeit, die sie mit ihrem Kind nicht verbringen werden. Sie haben ihrem Kind innerlich schon viel Raum gegeben und Energie für dieses Kind bereit gestellt. Es hat bereits jetzt schon - egal wie klein - einen Platz in ihrer Familie, in ihrem Leben.
Indem Du jetzt mit dieser Familie zu tun hast, hast Du einen Platz bei dieser Familie bekommen. Aus diesem Grund hinterlässt auch Du einen Eindruck bei ihr - mit Deinen Worten, Deinem Ausdruck, Deinen Taten, Deiner Einstellung dem Kind und dessen Eltern gegenüber.
Sternenkindereltern haben nicht die Möglichkeit, über Jahre hinweg ihr Kind immer wieder zu berühren, anzuschauen, es mit ihren Sinnen zu erfassen. Ihnen bleiben oft nur die wenigen Stunden im Krankenhaus/ Geburtshaus und die Erinnerungsstücke aus Krankenhaus (Fotos, Mützen, Moseskörbchen, Fußabdrücke, Kerzen) - etwas zum Sichtbarmachen des Kindes für die Zeit mit leeren Händen zu Hause.
Die Zeit um Geburt und Sterben des Kindes ist sehr intensiv und alle Sinneskanäle der Eltern sind geöffnet. Dann ist es gut, eine Umgebung zu erfahren, die das Kind behandelt wie jedes Neugeborene auch: - liebevoll, vollwertig, würdevoll - nämlich als einen einzigartigen Menschen mit seinem besonderen Lebensweg.
So kann das Kind einen guten Platz im Herzen der Eltern bekommen.
Ich biete hier die Möglichkeit, der Liebe und dem Respekt für dieses Menschenkind Ausdruck zu geben durch kleine Accessoires, um den Tod des Kind für die Eltern zu einem “guten” Tod werden zu lassen.
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